Museumsfriedhof, Freilichtmuseum in Kramsach, Österreich
Der Museumsfriedhof ist eine Freilichtausstellung in Kramsach mit rund 100 schmiedeeisernen Kreuzen, die aus Alpengegenden zusammengetragen wurden. Die Kreuze sind mit Inschriften versehen und bilden eine ungewoehnliche Sammlung ohne echte Graeber.
Ein Steinmetzmeister namens Hans Guggenberger gruendete die Sammlung 1965 und trug Kreuze und Inschriften aus Nordtirol, Suedtirol, Salzburg und Bayern zusammen. Diese Kruege wurden dann im Freien als Museum organisiert und ausgestellt.
Die Inschriften auf den Kreuzen zeigen die regionale Bergkultur durch Sprüche, die lokale Lebensweisheiten und humorvolle Sichtweisen auf alltägliche Dinge offenbaren.
Der Platz kann zu Fuss leicht erreicht werden und ist ueber einen einfachen Weg zugaenglich, wo Besucher beim Erkunden frei wandern koennen. Das beste Wetter findet man in den waermeren Monaten, wenn die Outdoor-Ausstellung vollstaendig begehbar ist.
Eine der Inschriften erinnert an Jakob Nissl, dessen Geschichte davon handelt, dass er an den Folgen von zu viel selbstgebrauetem Bier starb. Solche persoenlichen Geschichten auf den einzelnen Kruezen machen die Sammlung zu mehr als nur historischen Artefakten.
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