Blauspitze, Berggipfel in Kals am Großglockner, Österreich.
Die Blauspitze ist ein 2 575 m hoher Gipfel in der Granatspitzgruppe in Osttirol. Ihr Gestein ist ein dunkelgrüner bis blaugrüner Serpentinit mit zahlreichen Harnischflächen und Klüften, die mit Chrysotilasbest oder Tremolit gefüllt sind. Am Ostrücken sind auf etwa 2 185 m ein 28 m langer Stollen und Abraumhalden eines historischen Bergbaus erhalten.
Die Erstbesteigung gelang C. Diener und L. Brunner am 28. Juni 1891 über den Nordwestanstieg (I). Am Ostrücken auf etwa 2185 m sind Reste eines historisch bergmännisch beschürften Vorkommens erhalten: ein 28 m langer Stollen und Abraumhalden. 2006 errichteten Kalser Bergführer den Blauspitz-Klettersteig (C bis D), der teilweise der Route des Südwestgrats folgt.
Der Name geht auf die auffallend blaugefärbten Serpentinitgesteine und Schutthalden des Berges zurück, die wohl namensgebend waren. Der dunkelgrüne bis blaugrüne Serpentinit ist dicht und stark gepresst, mit zahlreichen Harnischflächen; die Klüfte sind oft mit Chrysotilasbest oder Tremolit gefüllt. Am Ostrücken auf etwa 2185 m zeugen ein 28 m langer Stollen und Abraumhalden von einem in historischer Zeit bergmännisch beschürften Vorkommen.
Der Normalanstieg beginnt an der Bergstation der Bergbahnen Kals und führt über den von Nordwesten wenig ausgeprägten Gipfel in Schwierigkeit I. Denselben Weg nahmen die Erstbesteiger C. Diener und L. Brunner am 28. Juni 1891. Der Ostgrat (III) und der Südwestgrat (IV) verlangen Kletterkönnen; der Blauspitz-Klettersteig (C bis D), 2006 von Kalser Bergführern eingerichtet, folgt teilweise dem Südwestgrat.
Am Ostrücken auf etwa 2.185 m sind Reste eines historisch bergmännisch beschürften Vorkommens erhalten: ein 28 m langer Stollen und Abraumhalden. Der Serpentinit führt Magnetit, Pyrit und Kupferkies, seine Klüfte sind oft mit Chrysotilasbest oder Tremolit gefüllt.
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