Wiestalstausee, Stausee in Österreich
Der Wiestalstausee ist ein künstliches Staubecken zwischen Ebenau, Puch bei Hallein und Adnet in Salzburg. Das etwa vier Kilometer lange Gewässer liegt auf etwa 561 Metern Höhe und wird von den Bergen der Nördlichen Kalkalpen umgeben, wobei die Staumauer am südwestlichen Ende liegt.
Das Staubecken wurde zwischen 1909 und 1913 erbaut und dient seit damals der Stromerzeugung und Hochwasserkontrolle für die Region Salzburg. Die Staumauer wurde nach dem Krieg um zwei Meter erhöht, um die Speicherkapazität zu vergrößern und mehr Wasser für die Energieerzeugung zu halten.
Der See trägt den Namen der Wiestal, eines Gebiets, das lange von Fischern und Bauern geprägt war. Heute nutzen Besucher das Wasser zum Schwimmen, Paddeln und Angeln, wobei lokale Vereine die Traditionen dieser Gegend bewahren.
Die Ufer sind teilweise steil und schmal, daher sind feste Schuhe notwendig und Kinderwagen sind nicht überall geeignet. Von der L107 Straße hat man schöne Ausblicke auf das Wasser, und kiesige Stellen am Ufer bieten Plätze zum Schwimmen und Entspannen ohne große Menschenmengen.
Unterhalb der Staumauer befindet sich die Almbachklamm, eine wilde und unverbaute Schlucht, die von vielen Besuchern übersehen wird, obwohl sie spannende Canyoning-Touren durch Wasserfälle und Becken bietet. Diese verborgene Schlucht ist nur für erfahrene Wanderer oder mit einem geführten Guide erreichbar.
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