Burgruine Kronsegg, Burgruine in Langenlois, Österreich.
Die Burgruine Kronsegg steht auf einem steilen felsigen Grat über dem Loistal und beherbergt zwei Wehrtürme sowie mehrere Innenhöfe innerhalb ihrer Steinmauern. Die Gebilde ragen deutlich sichtbar über die umliegende Landschaft auf.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert durch die Herren von Maissau errichtet und erscheint um 1250 erstmals als Chranzek in schriftlichen Aufzeichnungen. Sie stand damals unter der Kontrolle des Bistums Passau.
Der Name vereint mittelhochdeutsche Begriffe, wobei Kranz für Krone und Segg für Grat steht. Diese Bezeichnung zeigt, wie Orte hier nach ihrer Lage benannt wurden.
Der Ort ist zu Fuß von Langenlois aus erreichbar und bietet Besucher eine gute Aussicht auf das Loistal von seiner erhöhten Position. Ein festes Schuhwerk ist empfohlen, da der Weg steil und die Oberflächen uneben sind.
Im Jahr 1717 diente die Festung als offizieller Zufluchtsort für dreizehn umliegende Dörfer, was ihre andauernde Bedeutung für die Region zeigte. Dies zeigt, dass die Strukturen trotz ihres Alters noch immer schützend wirken konnten.
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