Kirchstraße 29, Architektonische Struktur in Bregenz, Österreich.
Kirchstraße 29 ist ein Wohngebäude mit einer frontseitigen Fassade von nur 57 Zentimetern Breite, eingekeilt zwischen die Nachbargebäude Nummer 27 und 31. Das Haus bietet etwa 60 Quadratmeter Wohnfläche und verbreitert sich keilförmig nach hinten zur Thalbachgasse hin.
Das Haus wurde erstmals 1796 erwähnt und diente zunächst einem Wachsmacher als Wohnstätte. Später beherbergte es eine Familie, die ein Geschäft mit Bürstenbinderei und Kinderwagenfertigung betrieb, bis diese Tätigkeit 1999 endete.
Der Ort zeigt eine besondere Bauweise, die sich in eine enge Lücke zwischen bestehenden Gebäuden einfügt, ohne eigenständige Seitenwände zu haben. Die Struktur verbreitert sich keilförmig in Richtung der Thalbachgasse und zeigt, wie Bewohner kreativ mit begrenzte Platz umgehen.
Der Eingang des Hauses ist etwas breiter als die Frontfassade, da er leicht in das Nachbarhaus Nummer 31 übergreift. Bei einem Besuch ist es hilfreich zu wissen, dass die auffällig schmale Vorderseite nur ein Teil des Gesamtbauwerks ist, das sich nach hinten hin deutlich verbreitert.
Nach einer Renovierung im Jahr 2020 wurden die Häuser 27 und 29 zu einer Einheit zusammengefasst, während ihre Fassaden optisch getrennt blieben. Diese moderne Verbindung zeigt, wie historische Gebäude heute funktional kombiniert werden, ohne ihr sichtbares Äußeres zu verändern.
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