Pfarrkirche Engabrunn, Gotische Pfarrkirche in Grafenegg, Österreich
Die Pfarrkirche Engabrunn ist eine Pfarrkirche mit Gotik in Grafenegg, die sich durch einen kompakten westlichen Turm auszeichnet. Das Gebäude hat gemeißelte Steinquadrate und spitzgieblige Bögen an den Außenwänden, die dem Bau eine charakteristische Struktur verleihen.
Das Gotteshaus wurde 1465 erstmals als Kapelle dokumentiert und entwickelte sich zwischen 1501 und 1513 zu einer spätgotischen Hallenkirche. Die Weihe des fertiggestellten Gebäudes fand 1522 statt und markierte den Beginn seiner Rolle als etablierte Gemeindestätte.
Die Pfarrkirche zeigt an ihrem Hochaltar Statuen von Sebastian, Petrus, Paulus und Maria, die die religiöse Kunsttradition des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Diese Figuren wurden 1906 geweiht und prägen heute das Innenleben des Gotteshauses.
Der Ort befindet sich im südlichen Teil von Engabrunn und ist leicht zugänglich für Besucher, die sich zu Fuß oder mit dem Auto nähern. Das Gotteshaus dient als religiöses Zentrum und bietet regelmäßige Gottesdienste sowie einen ruhigen Ort für persönliche Besinnungen.
Die Nordseite des Kirchenschiffs verbirgt ein Schultergewölbe-Portal mit reichen Verzierungen, das jahrzehntelang verborgen blieb. Die Entdeckung dieses architektonischen Elements 1972 offenbarte einen versteckten Schatz der gotischen Handwerkskunst.
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