Pfarrkirche Kettlasbrunn, Römisch-katholische Pfarrkirche in Kettlasbrunn, Österreich.
Die Pfarrkirche Kettlasbrunn steht auf einem Hügel im Südosten des Ortes und präsentiert sich mit einem vierstöckigen Turm, der von einer Zwiebeldachhaube gekrönt ist und rechteckige Fenster aufweist. Die Kirche zeigt typische architektonische Merkmale des späten 18. Jahrhunderts mit ihrem klaren Aufbau und den funktionalen Fensteröffnungen.
Die Kirche wurde zwischen 1782 und 1789 erbaut und ersetzte ein älteres Gotteshaus, das bereits in einer Pestgelübde-Darstellung aus dem Jahr 1653 dokumentiert war. Dieses frühere Gebäude hatte der Gemeinde lange als Pfarrkirche gedient, bevor der Neubau entstand.
Im Inneren der Kirche stehen barocke Statuen der Heiligen Petrus und Paulus im Chor, die zusammen mit spätbarocken Figuren der Heiligen Joachim und Anna aus einer früheren Epoche stammen. Besucher können diese Werke betrachten, die die kunstlerische Tradition der Region widerspiegeln.
Die Kirche wird regelmäßig für Gottesdienste genutzt und gehört zum Dekanat Mistelbach-Pirawarth innerhalb des Vikariates Unter dem Manhartsberg der Erzdiözese Wien. Besucher sollten sich auf die üblichen Gottesdienstzeiten vorbereiten und den Zugang respektvoll nutzen.
Der Hochaltar von 1780 ist mit einer klassischen Säulenstruktur und einem geschwungenen Gebälk ausgestattet, über dem sich ein Gemälde des Heiligen Sebastian aus dem frühen 19. Jahrhundert befindet. Dieses Altarbild stammt aus einer kunstlerisch produktiven Periode und zeigt die stilistische Entwicklung der Ausstattung.
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