Kath. Pfarrkirche hl. Veit und ehem. Friedhof, Pfarrkirche in Hausbrunn, Österreich.
Die Pfarrkirche Hausbrunn ist eine dem hl. Veit geweihte römisch-katholische Pfarrkirche in erhöhter Lage am Nordrand von Hausbrunn in Niederösterreich. Der Barockbau von 1718 hat ein langgestrecktes Langhaus mit Lünettenfenstern, einen eingezogenen Chor, einen Südturm mit Zeltdach und spitzgiebeligen Dacherkern sowie eine Westfront von 1852 mit Dreieckgiebel und einer Rundbogennische, in der eine Steinfigur des Martyriums des hl. Veit steht.
Die Kirche wurde am 15. Juni 1718 geweiht, doch ihr Turm stürzte 1724 bei einem Sturm ein und musste neu aufgebaut werden. Die Pfarre wurde 1783 gegründet. 1852/1855 wurde der barocke Bau um zwei westliche Joche und die neue Eingangsfront erweitert; von 1928 bis 1938 erfolgte eine Renovierung.
Die Pfarre wurde 1783 gegründet; die Kirche ist dem hl. Veit unterstellt, dessen Martyrium als Steinfigur in der Rundbogennische des Westgiebels sitzt. Im Inneren zeigt das Altarblatt des Hochaltars die Marter des hl. Veit von 1841, darüber hängt ein Mariahilf-Bild, das Leopold Kupelwieser 1838 malte.
Die Kirche steht erhöht am Nordrand von Hausbrunn, daneben der ehemalige Friedhof; beide stehen unter Denkmalschutz. Das Südportal liegt hinter einer Vorhalle mit geschwungenem Giebel, darüber ist ein steinernes Wappen der Liechtenstein über dem rundbogigen Eingang angebracht.
Der Turm des neuen Gotteshauses stand nur sechs Jahre: Ein heftiger Sturm ließ ihn 1724 umfallen, er musste neu aufgebaut werden. Eine Glocke, die Lorenz Selner 1656 goss, ist in der Kirche erhalten und älter als der Bau von 1718.
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