Kath. Filialkirche hl. Johannes der Täufer, ehem. Burg Hadmarsteine, Katholische Kapelle in Großschönau, Österreich
Die Johanneskirche steht auf dem bewaldeten Johannisberg auf etwa 839 Metern Hohe in Großschönau und ist eine kleine Steinkapelle mit Satteldach. Das schlichte Gebaude wird von dichtem Wald umgeben und bietet einen ruhigen, abgelegenen Eindruck.
Das Gebaude wurde zwischen 1150 und 1160 als Kapelle der Burg von Hadmar II von Kuenring errichtet, mit ersten schriftlichen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1162. Diese Herkunft als Burgkapelle pragte ihren Charakter uber Jahrhunderte hinweg.
Der Hochaltar zeigt seit etwa 1727 die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer und stammt von einem Schreiner aus Groß-Gerungs. Das Altarwerk prägt bis heute das Innere der Kapelle und erzählt seine Geschichte durch kunstvolle Schnitzerei.
Besucher konnen den Schlussel bei der Familie Zeilinger im letzten Bauernhof vor der Kapelle erhalten, der sich bei Harmannstein Nummer 9 befindet. Der Ort ist nur zu Fuss erreichbar und erfordert einen Waldspaziergang von einigen Minuten.
Die Chancel zeigt spatgotische Fresken der Himmlischen Jerusalem aus der Apokalypse und stellt Sankt Christophorus dar, der von einem roten Skorpion bedroht wird. Diese seltenen Wandmalereien geben dem Inneren einen ungewohnlichen mystischen Charakter.
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