Schloss Baumgarten, ehem. Kellerschlössl, Denkmalgeschütztes Schloss in Mautern an der Donau, Österreich.
Schloss Baumgarten ist ein Barockgebäude an der Donau, das aus mehreren Flügeln mit zwei Innenhöfen besteht und eine aufwendig verzierte Fassade zum Fluss zeigt. Das Anwesen wird durch große Steinsphinxe vom Eingang her geprägt und besitzt einen Garten mit historischen Elementen.
Das Schloss entstand in seiner heutigen Form 1756 unter Franz Josef Giegl, der es im Barockstil aufbaute. Im frühen 20. Jahrhundert führte der Fabrikbesitzer Carl Faltis umfangreiche Erneuerungsarbeiten durch, die das Aussehen wesentlich prägten.
Im Festsaal dominiert ein barockes Deckenfresko den Raum, das klassische mythologische Szenen zeigt und den Geschmack der damaligen Besitzer widerspiegelt. Solche aufwendigen Kunstwerke waren Zeichen von Reichtum und Bildung im 18. Jahrhundert.
Der Zugang zum Schloss erfolgt durch zwei imposante Steinstatuen, die den nördlichen Eingang markieren und leicht zu erkennen sind. Der Weg führt dann zur Haupteinfahrt des Anwesens, das sich auf einem erhöhten Gelände an der Donau befindet.
Im Untergeschoss des Schlosses verbirgt sich ein großer Weinkeller mit einer ungewöhnlichen Kreuzform, die auf die Lagerung großer Bestände hinweist. Der Garten wurde später mit Skulpturen aus anderen österreichischen Schlössern gestaltet, wodurch eine Sammlung von verschiedenen Kunstwerken entstanden ist.
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