Filialkirche Übersbach, Kirchengebäude in Fürstenfeld (567)
Die Filialkirche hl. Johannes der Täufer in Übersbach ist ein steinerner Kirchenbau aus dem Spätmittelalter mit Erweiterungen aus dem Barock, der auf einem kleinen Friedhof steht. Das Langhaus wird von einem quadratischen Turm mit Pyramidendach gekrönt und zeigt innen ein dreiteiliges Gewölbe mit Kreuzstreben sowie Altäre aus verschiedenen Epochen.
Die Kirche wurde um 1197 gegründet, als der Erzbischof von Salzburg sie dem Johanniterorden übergab, der sie lange Zeit nutzte, bevor sie später zur Filialkirche der Pfarre Söchau wurde. Im frühen 17. Jahrhundert wurde das Gebäude durch Kriegsereignisse beschädigt, erlebte dann mehrfache Umbauten zwischen 1600 und 1690, die ihr heutiges barockes Aussehen prägen.
Die Kirche ist dem Heiligen Johannes dem Täufer gewidmet, dessen Festtag die Gemeinde jährlich mit einer kleinen Prozession begeht. Der Ort dient bis heute als Treffpunkt für Dorfbewohner, die hier beten, Kerzen anzünden oder sich in Momenten der Besinnung aufhalten.
Die Kirche befindet sich auf einem eingezäunten Friedhof im Dorf und ist von außen leicht erreichbar; der Zugang erfolgt über ein schmales Tor zum Friedhof. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Friedhof handelt und Respekt vor den Gräbern gezeigt werden sollte.
Die alte Eingangstür ist aus Pappelholz gefertigt und trägt geschnitzte Malteserkreuze sowie Ritterdarstellungen, die Symbole des Johanniterordens zeigen. Ein besonderes kunsthistorisches Detail ist ein Holzrelief des Heiligen Martin vom Ende des 15. Jahrhunderts, das sich an einem der Seitenaltäre befindet.
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