Burgruine Arnstein, Mittelalterliche Burgruine in Maria Raisenmarkt, Österreich.
Die Arnstein-Ruinen sind die Überreste einer mittelalterlichen Burg auf einem bewaldeten Hügel im Wienerwald bei Alland in Niederösterreich. Von der ursprünglichen Anlage sind noch Mauerreste und ein Rundturm erhalten.
Die Burg wurde 1170 von Wichard von Arnstein als regionaler Stützpunkt gegründet. Während der osmanischen Belagerung Wiens 1529 wurde sie beschädigt und später teilweise wiederaufgebaut, bevor sie allmählich verfiel.
Die Ruinen stehen unter Denkmalschutz und sind ein Beispiel dafür, wie mittelalterliche Burgen gebaut wurden. Besucher können die erhaltenen Mauern und den Rundturm aus der Nähe betrachten und sich ein Bild von der ursprünglichen Anlage machen.
Die Ruinen sind über mehrere Wanderwege durch den Wald erreichbar, die auch mit anderen Routen in der Region verbunden sind. Das Gelände ist uneben, und nach Regen kann der Untergrund schlammig sein, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Seit 1955 werden die Ruinen von den Österreichischen Bundesforsten verwaltet, die sich bewusst gegen eine vollständige Restaurierung entschieden haben. Diese Entscheidung lässt erkennen, wie Burgen im Laufe der Zeit tatsächlich verwittern und verfallen.
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