Wallfahrtskirche Maria Plain, Kirche in der Gemeinde Bergheim nördlich der Stadt Salzburg
Die Maria-Plain-Wallfahrtskirche ist eine barocke Kirche in Bergheim, Österreich, mit zwei Türmen und einer strahlend hellen Innenausstattung aus Stuck, Gold und Blau-Weiß-Tönen. Das Hauptaltarbild zeigt die Himmelfahrt Mariens und wurde von Frans de Neve gemalt, während darunter das berühmte Gnadenbild der Jungfrau mit dem Jesuskind die Verehrer anzieht.
Die Kirche wurde 1674 von Erzbischof Max Gandolf von Khuenburg erbaut und folgt Plänen des italienischen Architekten Giovanni Antonio Dario. Das ursprüngliche Gnadenbild stammte aus dem Jahr 1652, überlebte einem Feuer in Bayern und wurde später als Kopie in der neuen Basilika aufgestellt, die sich 1751 zur wichtigen Wallfahrtsstätte entwickelte.
Die Kirche ist eng mit der Familie Mozart verbunden, da man annimmt, dass Mozarts Familie regelmäßig hier betete. Viele Besucher entdecken heute noch den Bezug zur berühmten Komposition, die alljährlich beim Krönung der Marienmalerei aufgeführt wird und so die religiöse Tradition mit Musik verbindet.
Der Zugang ist leicht erreichbar, da Busse in die Nähe fahren und Parkplätze vorhanden sind, von dort führt ein kurzer Weg oder einige Treppen zur Kirche. In schlechtem Wetter können die Wege schwieriger sein, daher sollten bequeme Schuhe getragen werden, und die Kirche ist täglich vom frühen Morgen bis zum Abend geöffnet.
Das berühmte Gnadenbild überlebte einer Legende zufolge 1630 einen Hausbrand in Regen, Bayern, und wurde nach Salzburg gebracht, wo es die zentrale Verehrung dieser Wallfahrtsstätte wurde. Diese wunderbare Rettung vor den Flammen prägt bis heute die Bedeutung des Ortes und zieht Besucher an, die an dieser besonderen Geschichte teilhaben möchten.
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