Hochzirl, Bergsiedlung in Zirl, Österreich
Hochzirl ist eine Bergsiedlung auf etwa 1000 Metern Höhe in den Tiroler Alpen mit Wohngebäuden und einem Spitalskomplex neben der Bahnstation. Die Ortschaft liegt an der Bahnlinie zwischen Innsbruck und Seefeld und wird über eine Zufahrtsstraße von Zirl aus erreicht.
Eine Militärsanatoriums-Anlage entstand 1917 am Berghang und wurde später in ein Lungenheilzentrum umgewandelt, das 1924 eröffnet wurde. Die Gründung als Heilstätte prägte die Entwicklung des Ortes stark und machte ihn zu einem medizinischen Zentrum in der Region.
Das Bahnhofsgebäude zeigt traditionelle Tiroler Architektur und trägt den Status eines geschützten Kulturdenkmals. Die Siedlung bewahrt diese regionale Bauweise bis heute in ihrem Ortsbild.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Bahnlinie erreichbar, die regelmäßig Verbindungen zu nahegelegenen Städten anbietet. Besucher sollten beachten, dass die Höhenlage zu schnellerer Erschöpfung führen kann und gutes Schuhwerk empfohlen wird.
Zwischen 1925 und den 1960er Jahren verkehrte eine Zahnradbahn, die etwa 75 Meter Höhenunterschied zwischen der Bahnstation und dem Spitalskomplex überbrückte. Diese Kleinbahn war eine praktische Lösung für den Transport von Patienten und Besuchern über die steile Strecke.
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