Servitenkloster Maria Waldrast, Kloster in Mühlbachl, Österreich
Maria Waldrast ist ein Kloster in den österreichischen Alpen, das auf etwa 1.640 Meter Höhe zwischen dem Stubaital und dem Wipptal liegt, direkt unterhalb des Serles-Gipfels. Es gehört zu den höchstgelegenen Klöstern Tirols und umfasst eine Kirche, Gästezimmer und ein Gasthaus.
Die Geschichte des Ortes beginnt im Jahr 1407, als zwei Hirten eine Marienstatue an dieser Stelle entdeckten, was zur Entstehung eines Wallfahrtsortes führte. Das heutige Kloster wurde 1621 von den Serviten gegründet, um die wachsende Zahl der Pilger aufzunehmen.
Die Wallfahrt zu Maria Waldrast ist bis heute lebendig: Pilger kommen zu Fuß über Bergpfade, um das Gnadenbild der Maria zu verehren, das im Inneren der Kirche aufbewahrt wird. Die Servitenmönche, die das Kloster leiten, feiern regelmäßig Gottesdienste, an denen Besucher teilnehmen können.
Das Kloster ist über eine Bergstraße von Matrei am Brenner aus erreichbar, die im Winter schneebedeckt sein kann, weshalb Winterreifen oder Schneeketten empfohlen werden. Wer zu Fuß kommt, sollte festes Schuhwerk mitbringen, da die Wege steil und teils felsig sind.
An der Klosteranlage entspringt der sogenannte Marienbrunnen, dessen Wasser von manchen Pilgern als heilend angesehen wird und der seit Jahrhunderten Teil der Wallfahrtstradition ist. Die Quelle ist frei zugänglich und liegt direkt neben der Kirche.
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