Ehemalige Richtstätte von Bregenz, Historische Hinrichtungsstätte in Bregenz, Österreich.
Der Galgenbihl war eine Hinrichtungsstätte in der Nähe von Bregenz, die auf etwa 415 Metern Höhe an der südlichen Kante von Lochau lag. Der Ort befand sich unweit des Bodensees und war von der Hauptstraße zwischen Lochau und Bregenz aus zugänglich.
Die Hinrichtungsstätte entstand als Zeichen der Gerichtsbarkeit in der Region und wurde über Jahrhunderte hinweg genutzt. Die letzte Hinrichtung fand 1834 statt, was das Ende dieser düsteren Funktion markierte.
Der Name des Ortes bezieht sich auf die Galgenanlage, die hier einst stand und als Ort der Gerichtsbarkeit diente. Heute ist von dieser düsteren Vergangenheit nur noch wenig im Landschaftsbild zu erkennen.
Der Ort befindet sich heute in einem Wohngebiet und ist von außen kaum erkennbar, da Häuser den historischen Platz überlagert haben. Besucher sollten beachten, dass keine öffentliche Zugänglichkeit zum ursprünglichen Hinrichtungsgelände besteht.
Der Ort wurde 1643 von der Grafschaft Bregenz zur Stadt selbst übertragen, ein bedeutsamer Machtwechsel in der lokalen Gerichtsbarkeit. Diese Verwaltungsverschiebung spiegelte die wachsende Unabhängigkeit und Autorität der Stadt wider.
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