Granatkapelle, Moderne Kapelle am Penkensattel in Finkenberg, Österreich
Die Garnetkapelle steht auf der Penkenscharte auf 2087 Metern Höhe und wird von zwölf identischen rautenförmigen Flächen aus Cortenstahl geprägt. Das Innere ist mit Lärchenholz aus der Region ausgestattet.
Die Kapelle wurde am 22. September 2013 eingeweiht und ehrt Engelbert Kolland, einen Franziskaner-Mönch. Sein Leben und Werk prägten die Geschichte des Ortes nachhaltig.
Die Kapelle nutzt Materialien aus der Region, darunter einen Altar aus fünf verschiedenen Holzarten wie Ahorn, Kirsche, Apfel, Birne und Walnuss. Diese handwerkliche Auswahl spiegelt die Verbundenheit mit der lokalen Landschaft wider.
Von der Gondelbahn Finkenberg führt ein zehnminütiger Fußweg zur Kapelle hinauf, wobei die Straße hauptsächlich in den Sommermonaten zugänglich ist. Besucher sollten wetterfeste Kleidung mitbringen, da die Höhe und das offene Terrain rasche Wetterwechsel mit sich bringen.
Der Schweizer Architekt Mario Botta gestaltete das Gebäude als geometrisches rhombisches Dodekaeder, das die Form von Granaten widerspiegelt, die in der Region vorkommen. Die Außenflächen aus Cortenstahl verfärben sich mit der Zeit zu einem charakteristischen Rostton.
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