Bödelesee, Stausee in der Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald in Vorarlberg, Österreich
Der Boedelesee ist ein kleiner, von Menschen geschaffener Stausee in der Gemeinde Schwarzenberg auf über 1100 Meter Höhe, umgeben von Wald und grünen Bergen. Das ruhige Wasser spiegelt die Landschaft wider und ist etwa 50 Meter lang und breit, während mehrere Bäche, darunter der Winsauerbach, es speisen.
Der See wurde um 1902 von Otto Hämmerle, einem Fabrikant aus Dornbirn, angelegt, ursprünglich zum Schutz vor Bränden und zur Fischzucht, später aber auch als Touristenziel. Die Stadt Dornbirn, die den See heute besitzt, reparierte nach Sturmschäden in der jüngeren Zeit die Dammstruktur.
Der Name Bödelesee stammt vom angrenzenden Bödele, einer ehemals großen Almwirtschaftsfläche, auf der Bauern Vieh hielten und Weiderechen verwalteten. Heute zeugt der See davon, wie lokal bedeutsame Orte ihre Funktion wandeln und für unterschiedliche Gemeinschaften wichtig bleiben.
Der See ist leicht über eine kleine Straße erreichbar, die zu einem Parkplatz führt, und die Wege um ihn herum sind einfach zu begehen mit bequemem Schuhwerk. Es empfiehlt sich, früh zu kommen oder später am Tag, um den See in Ruhe zu genießen, da der Ort grundsätzlich nicht stark besucht wird.
In früheren Zeiten glaubten Besucher, dass das Wasser des Sees heilende Eigenschaften habe, weshalb viele kamen, um darin zu baden und ihre Gesundheit zu verbessern. Diese Heilbadtradition wird bis heute von manchen gepflegt, die den See zum Schwimmen nutzen.
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