Mariahilf, Bergsiedlung in Sankt Jakob in Defereggen, Österreich.
Mariahilf ist eine Bergansiedlung im Defereggen-Tal, die sich an einem Hang oberhalb des Schwarzach-Flusses erstreckt und mehrere Höfe und Häuser umfasst. Der Ort liegt in einem breiten Talabschnitt und wird von den umgebenden Berghängen geprägt.
Der Ort entstand aus einem Bauernhof namens Bruggen, der im Mittelalter der Burg Bruck in Lienz unterstand. Die Siedlung entwickelte sich daraus zu einem der mehreren Weiler im Tal.
Die kleine Kapelle im Dorf zeigt die religiöse Bedeutung für die Bewohner und trägt den Namen einer Heiligen, die hier verehrt wird. Das Gotteshaus und das alte Wegkreuz prägen bis heute das Gesicht des Ortes.
Die Zufahrt erfolgt über die Defereggen-Talstraße, die direkt zum Ort führt, und Busverbindungen ermöglichen die Anreise ohne Auto. Die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, wenn die Straße leicht zugänglich ist und die Berglandschaft grün und lebhaft wirkt.
Ein Zollhaus aus den 1920er Jahren wurde 2016 in das Zollhaus-Apartmentgebäude umgewandelt und bietet seitdem Ferienwohnungen für Besucher an. Das Bauwerk erinnert an die Grenzlage der Siedlung und ihre historische Rolle im Grenzverkehr.
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