Tsitsernavank Monastery, Frühchristliches Kloster im Bezirk Latschin, Aserbaidschan
Tsitsernavank ist ein frühjüdisches Steinheiligtum in drei Schiffe mit zwei Säulenreihen, das nahe dem Fluss Zabukhchay gelegen ist. Die Basilika zeigt typische Merkmale sakraler Architektur mit großzügigen Innenräumen und strukturellen Stützen.
Das Kloster wurde im 5. Jahrhundert gegründet und durchlief drei Bauphasen, darunter die Ergänzung einer fensterlosen Apsis. Holzstreben wurden später durch dauerhaftere Konstruktionen ersetzt.
Der Name Tsitsernavank stammt aus dem armenischen Wort "tsitsern" und bedeutet "kleiner Finger", was sich auf die hier verwahrten Reliquien des Heiligen Georg bezieht. Diese Namensgebung spiegelt die tiefe Verbindung zwischen der Kirche und der Heiligenverehrung wider.
Das Gelände liegt in einem Gebirgsgebiet und ist am besten zu Fuß erreichbar, besonders in den wärmeren Monaten. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk und Wasser mitbringen, da die Umgebung teilweise exponiert ist.
Die mittlere Schiffshalle erhebt sich deutlich höher als die seitlichen Schiffe und folgt damit einem architektonischen Muster, das auch in armenischen Kirchen wie Yereruyk und Yeghvard zu sehen ist. Dieses Designmerkmal war in der frühjüdischen sakralen Architektur dieser Region sehr verbreitet.
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