Göygöl, Verwaltungsbezirk im westlichen Aserbaidschan
Goygol ist ein Verwaltungsbezirk im Westen Aserbaidschans, der sich über bergiges Gelände mit zahlreichen Tälern und Hängen erstreckt. Das Gebiet wird geprägt durch mehrere Seen und Wasserläufe sowie eine Landschaft, die zwischen grünen Ebenen und felsigen Höhenzügen wechselt.
Deutsche Auswanderer gründeten 1819 eine Siedlung, die sich zu einem Zentrum für Weinanbau entwickelte und die Wirtschaft der Region prägte. Das Gebiet erlebte später bedeutende Veränderungen durch regionale Konflikte und politische Umgestaltungen im 20. Jahrhundert.
Das Gebiet bewahrt das Erbe deutscher Siedler, die im 19. Jahrhundert ankamen und ihre Traditionen in Architektur und Handwerk hinterlassen haben. Diese Einflüsse prägen bis heute das Aussehen von Dörfern und die Art, wie Menschen hier leben und arbeiten.
Die beste Zeit zum Besuchen ist Frühling bis Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Straßen leicht befahrbar sind. Planen Sie mehr Zeit für Reisen ein, da das hügelige Gelände längere Fahrtzeiten zwischen Orten bedeutet.
Ein Erdbeben im Jahr 1139 schuf einen großen natürlichen See, der zum Wahrzeichen des Gebiets wurde und die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert. Dieser See prägt das Landschaftsbild und ist ein Ort, den Besucher häufig übersehen, obwohl er eine lange Geschichte mit sich trägt.
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