Şəmkir, Verwaltungszentrum im westlichen Aserbaidschan
Shamkir ist ein Verwaltungsbezirk im westlichen Aserbaidschan, der sich über wechselhaftes Gelände erstreckt. Das Gebiet reicht von flachen Ackerländern bis zu bergigen Regionen in der Nähe des Kleinen Kaukasus.
Die Region war ursprünglich ein Handelszentrum in der Antike und wurde im frühen 19. Jahrhundert zu einer deutschen Kolonie namens Annenfeld umgestaltet. Nach verschiedenen politischen Veränderungen erhielt die Region Mitte des 20. Jahrhunderts ihre heutige administrative Form.
Die Gegend hat verschiedene architektonische Überreste aus verschiedenen Epochen bewahrt, darunter alte Festungsreste und historische Moscheen, die von unterschiedlichen Phasen der Besiedlung erzählen. Diese Bauwerke zeigen, wie verschiedene Kulturen über Jahrhunderte hinweg hier gelebt haben.
Das Gebiet ist für Besucher zugänglich, aber die Infrastruktur ist einfach und auf Autos ausgerichtet. Beste Besuchszeiten sind während der wärmeren Monate, wenn die Wege trockener und leichter begehbar sind.
Archäologen haben in der Nähe von Qaracəmirli Ruinen eines alten persischen Palastes aus der Zeit des Achämenidenreiches entdeckt. Diese Überreste zeigen, dass die Region schon in der Antike von bedeutenden Kulturen besiedelt war.
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