Mingəçevir, Industriestadt in Zentralaserbaidschan.
Mingachevir ist eine Stadt in Zentralaserbaidschan, die sich beidseitig des Kura-Flusses erstreckt und auf etwa 545 Metern Höhe liegt. Das Stadtbild verbindet Wohnblöcke aus sowjetischer Zeit mit modernen Gebäuden und industriellen Einrichtungen.
Die Stadt entstand 1948 aus einer kleinen Siedlung, wobei deutsche Kriegsgefangene nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich beim Aufbau beteiligt waren. Das Kraftwerk und der Staudamm von Mingachevir, fertiggestellt 1953, markierten einen Wendepunkt für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Der Name des Ortes stammt aus dem Persischen und bedeutet "Stadt der Feuer". Die historische Innenstadt zeigt noch sowjetische Architektur, die das Alltagsbild prägt und wie Bewohner die öffentlichen Räume nutzen.
Du kannst die Stadt am besten zu Fuß erkunden, da wichtige Bereiche relativ nah beieinander liegen und der Fluss eine gute Orientierungshilfe bietet. Besuche das Museum in der Nähe des Zentrums, um mehr über die lokale Geschichte zu erfahren, und nutze die Aussichtspunkte am Staudamm.
Archäologische Ausgrabungen in der Region haben Siedlungen aus der Zeit um 3000 v. Chr. enthüllt, die bei der Errichtung des Kraftwerks entdeckt wurden. Diese Funde zeigen, dass das Gebiet bereits in der Antike von Menschen besiedelt war, bevor es zur modernen Stadt wurde.
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