Astara, Verwaltungsbezirk im Südosten Aserbaidschans
Der Astara-Bezirk ist ein Verwaltungsgebiet im Südosten Aserbaidschans an der Grenze zum Iran. Das Gelände variiert zwischen Bergen im Westen und flachen Küstengebieten entlang des Kaspischen Meeres.
Der Bezirk wurde 1965 während der Zeit der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik gegründet. Seine Position an der historischen Handelsroute zwischen Baku und Teheran machte ihn zu einem wichtigen Transitpunkt.
Die Bevölkerung hier spricht neben Aserbaidschanisch auch Talysch, eine Sprache, die man auch im benachbarten Iran hört. Die Menschen bewahren traditionelle Handwerkstechniken wie Teppichweberei, die über Generationen weitergegeben wurden.
Die Region funktioniert als Hauptdurchgangspunkt zwischen Aserbaidschan und dem Iran mit Grenzkontrollen. Besucher sollten sich auf Verzögerungen bei Grenzchecks vorbereiten und notwendige Dokumente mitbringen.
Im Dorf Archivan gibt es eine natürliche Quelle, aus der brennbares Gas aufsteigt, das man entzünden kann. Dieses seltene Phänomen zeigt die geologischen Besonderheiten der Region.
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