Şuşa, Bergstadt in der Region Karabach, Aserbaidschan
Shusha liegt auf einer Hochebene in den Bergen Karabachs und zeigt zweistöckige Steinhäuser entlang schmaler Gassen mit hohen Mauern. Die Straßen verlaufen vom zentralen Platz zu den Aussichtspunkten am Rand der Klippen, wo sich Kirchen und Moscheen zwischen den Wohnvierteln erheben.
Ein Herrscher gründete den Ort Mitte des 18. Jahrhunderts als Festung und Hauptstadt eines Khanats. Das Zarenreich übernahm die Kontrolle Anfang des 19. Jahrhunderts und verwandelte die Stadt in ein Verwaltungszentrum mit großen öffentlichen Gebäuden.
Die Stadt beherbergt die Ghazanchetsots-Kathedrale, mehrere Moscheen und traditionelle Steinhäuser, die armenische und aserbaidschanische Architekturstile repräsentieren.
Besucher erreichen die Stadt über eine Bergstraße mit Haarnadelkurven und können zu Fuß durch die engen Gassen wandern. Hotels befinden sich in der Nähe des zentralen Platzes, und lokale Führer helfen bei der Orientierung in den verwinkelten Vierteln.
Der Ort entwickelte sich als Zentrum für Teppichweberei und Musik im Kaukasus. Mehrere bekannte Komponisten und Dichter verbrachten hier Jahre, und ihre Häuser stehen noch heute entlang der alten Straßen.
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