Dawit Garedscha, Höhlenkloster in Kachetien, Georgien.
Das David-Gareja-Klosterkomplexes ist eine Anlage aus etwa zwanzig in Felsen gehauenen Klöstern, die durch Tunnel über ein halbwüstenartiges Gelände an der aserbaidschanischen Grenze verbunden sind. Die Höhlen und Kirchen erstrecken sich über unterschiedliche Ebenen und bilden ein verzweigtes unterirdisches Netzwerk.
Saint David Garejeli und zwölf assyrische Väter gründeten die Anlage 501 n.Chr. und legten damit den Grundstein für das christliche Mönchtum in Ostgeorgien. Die Siedlung wuchs über Jahrhunderte und wurde zu einem wichtigen Zentrum für Glaube und Lehre in der Region.
Die Wände zeigen mittelalterliche Fresken mit religiösen Szenen, die die Entwicklung der georgischen Kunst vom 8. bis 13. Jahrhundert dokumentieren. Diese Kunstwerke geben Einblick in die religiöse Ausdrucksform dieser Zeit und die handwerklichen Fähigkeiten der Mönche.
Die Anlage liegt in abgelegener Gegend und ist am besten von Tbilissi aus erreichbar; plane zusätzliche Zeit für die Fahrt ein. Bring ausreichend Wasser mit, trag angemessene Kleidung und beachte, dass es wenig Schatten gibt und die Sonne sehr stark sein kann.
Die Anlage erstreckt sich über die georgisch-aserbaidschanische Grenze, wobei Höhlen und Kirchen auf beiden Seiten verteilt sind. Diese Lage macht es manchmal schwierig, alle Teile des Komplexes zu besuchen, da der Zugang von der aserbaidschanischen Seite begrenzt sein kann.
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