Freitagsmoschee von Şamaxı, Moschee aus dem 8. Jahrhundert in Shamakhi, Aserbaidschan.
Die Freitagsmoschee von Shamakhi ist ein Gotteshaus mit drei Gebetsräumen, einem zentralen Gewölbe und zwei seitlichen Minaretten im Kaukasus. Innen erkennt man markante Konstruktionselemente aus lokalem Buchsbaumholz und Eisenholz, die die Decken und Balkone stützen.
Ein arabischer Feldherr gründete diese Moschee in den 740er Jahren und machte sie zu einer der frühesten Islamischen Strukturen, die nach dem Bau von Derbent im Kaukasus errichtet wurden. Diese frühe Gründung zeigt, wie schnell sich der Islam in dieser Region nach seiner Ankunft ausbreitete.
Die Moschee zeigt Merkmale der Shirvan-Absheron-Architekturschule, die in der Region entstanden ist und ihre Bauelemente an anderen Religiousgebäuden im mittelalterlichen Kaukasus beeinflusste. Besucher können diese architektonischen Besonderheiten bei einem Rundgang selbst erkennen und verstehen, wie lokale Bautechniken den Stil prägten.
Besucher sollten vor dem Eintritt überprüfen, ob Gebete stattfinden, da die Moschee zu diesen Zeiten möglicherweise eingeschränkt zugänglich ist. Geführte Touren erklären die architektonischen und geschichtlichen Aspekte und helfen Besuchern, die Bauweise besser zu verstehen.
Das Gebäude hat mehrere starke Erdbeben überstanden, was auf die Wirksamkeit seiner robusten Baumethoden hinweist. Die Verwendung von Boxbaum- und Eisenholz bot eine Flexibilität, die es dem Gebäude ermöglichte, seismische Aktivität zu absorbieren, anstatt zu brechen.
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