Lankaran-Astara Economic Region, Wirtschaftsregion im Südosten Aserbaidschans
Die Wirtschaftsregion Lankaran-Astara ist eine Verwaltungszone im Südosten Aserbaidschans, die entlang der Küste des Kaspischen Meeres zwischen der iranischen Grenze und den Ausläufern des Talysh-Gebirges liegt. Das Gebiet umfasst sechs Bezirke, die sich von der flachen Küstenebene im Norden bis zu bewaldeten Hügeln im Süden erstrecken.
Das Gebiet wurde im Zuge einer Verwaltungsreform als Wirtschaftszone eingerichtet, um die Landwirtschaft und den Handel zwischen Aserbaidschan und Iran zu koordinieren. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich von einer hauptsächlich landwirtschaftlich geprägten Zone zu einem wichtigen Gütertransport- und Grenzkorridor.
Teeanbau prägt hier seit Generationen den Alltag, und Besucher können auf dem Land arbeitsame Teegärten entdecken, die die Landschaft in gestufte grüne Reihen verwandeln. In kleinen Ortschaften sind traditionelle Teehäuser nach wie vor Treffpunkte, wo Einheimische den Tag bei Schwarztee in kleinen Birnenglässern beginnen und beenden.
Die Region ist über die Bahnlinie Baku-Astara und den Flughafen Lankaran erreichbar, der Verbindungen von der Hauptstadt anbietet. Frühling und Herbst bieten angenehme Bedingungen, und der Herbst fällt mit der Teeernte zusammen, wenn die Plantagen auf den Hügeln besonders aktiv sind.
Der Hirkan-Nationalpark in dieser Region beherbergt persische Eisenholzbäume, eine Art, die seit der Zeit vor den Eiszeiten überlebt hat und nirgendwo sonst in dieser Dichte wächst. Der Park gilt als einer der wenigen Orte weltweit, an dem dieses Reliktgehölz noch in seiner ursprünglichen Form zu sehen ist.
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