Kurmukhi church, Georgisch-orthodoxe Kirche im Bezirk Qakh, Aserbaidschan
Kurmukhi ist eine Steinkirche mit zentraler Kuppel und traditioneller georgischer kirchlicher Architektur, die durch detaillierte Mauerwerk und religiöse Verzierungen gekennzeichnet ist. Der Innenraum enthält religiöse Artefakte und zeigt die handwerkliche Ausführung der Architekturelemente.
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert zerstört, erlitt aber 1894 eine bedeutende Wiederherstellung unter Archimandrit Leonid, der später Katholikos-Patriarch von ganz Georgien wurde. Diese Rekonstruktion bewahrte die georgische orthodoxe Bauweise für zukünftige Generationen.
Die Kirche ist eng mit dem Fest Kurmukhoba verbunden, das den heiligen Georg feiert und die christliche und muslimische Bevölkerung der Region zusammenbringt, besonders die Ingiloy-Gemeinde. Dieses Fest zeigt, wie das Heiligtum eine Rolle im täglichen Leben und in den Traditionen der lokalen Gemeinschaft spielt.
Der Ort empfängt Besucher, die die Architektur und religiösen Gegenstände erkunden möchten, obwohl er nicht für regelmäßige Gottesdienste genutzt wird. Es ist ratsam, vorher die lokale Gemeinschaft zu fragen, um den besten Zugang und die beste Zeit zum Besuch zu ermitteln.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus einem georgischen Evangelium von 1310, was auf seine frühe Bedeutung in der Region hindeutet. Diese frühe Dokumentation zeigt, dass die Kirche seit Jahrhunderten ein wichtiger Ort in der georgisch-orthodoxen Tradition ist.
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