Shah Abbas Mosque, Moschee in Keschla, Baku, Aserbaidschan
Die Shah-Abbas-Moschee ist eine Moschee aus dem 17. Jahrhundert in der Siedlung Keshla im Nizami-Bezirk von Baku. Ihr quadratischer Grundriss von 12 Metern Seitenlänge folgt der Shirvan-Absheron-Schule: eine zentrale Halle unter einer runden Kuppel, vier große Bögen und kleine Räume mit gewölbten Decken an den Ecken. Die Wände neigen sich vom Sockel aus um 60 Grad, und eine arabische Steininschrift befindet sich über dem schlichten Portal.
Die Moschee von Keschla ist ein Bauwerk des 17. Jahrhunderts, das im Auftrag des Safawidenschahs Abbas I. errichtet wurde. Ihr Grundriss folgt der Schule von Schirwan-Apscheron und ähnelt der Tuba-Schachi-Moschee in Mardakan (1481). Nach der sowjetischen Besetzung 1920 wurde sie geschlossen und nahm erst 1989 ihren Betrieb wieder auf.
Die Moschee ist lokal als Keschla-Moschee bekannt; ihre arabische Steininschrift über dem Eingangsportal ist der einzige in den Quellen erwähnte epigraphische Text. Die Kuppel des Gebetsraums ruht auf einem zwölfseitigen Unterbau, was als Hinweis auf die zwölf Imame des schiitischen Islams gedeutet wird.
Die Moschee steht im Viertel Keschla im Bezirk Nizami von Baku, im Nordosten der Stadt. Sie ist ein aktives Gotteshaus; Besucher sollten sich bescheiden kleiden und während der Gebete nicht eintreten. Nach jahrzehntelanger Schließung wurde das Gebäude 1989 wieder für den Gottesdienst geöffnet.
Der untere Teil der Kuppel hat zwölf Ecken, ein Detail, das als Hinweis auf die zwölf Imame des Schiismus gelesen wird. Mihrab und Minbar sind aus massivem behauenem Stein gefertigt, und die Fenster bestehen aus zwei Schichten, zuerst Holz, dann durchbrochener Stein.
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