Gangesdelta, Flussdelta an der Bucht von Bengalen, Bangladesch und Indien.
Das Ganges-Delta bildet ein weitreichendes Netz aus Wasserläufen und Schwemmland, wo Ganges und Brahmaputra in den Golf von Bengalen münden. Die zahlreichen Kanäle und Seitenarme teilen das Land in kleine Inseln und sumpfige Ebenen, die sich bis zum Meer erstrecken.
Das Delta bildete sich über Jahrtausende durch Sedimentablagerungen der Flüsse, die fruchtbares Land schufen. Im 18. Jahrhundert kontrollierten europäische Handelskompanien die Region wegen ihrer reichen Ressourcen und wichtigen Handelswege.
Die Menschen im Delta leben in traditionellen Häusern auf erhöhten Fundamenten, um sich vor den jährlichen Hochwassern zu schützen. Auf den Wasserwegen transportieren Holzboote Waren und Passagiere zwischen den zahllosen Dörfern, die sich entlang der Flussarme verteilen.
Die beste Reisezeit liegt zwischen November und Februar, wenn das Wetter trocken ist und die Temperaturen angenehm bleiben. Vor Ort helfen Bootsführer bei der Navigation durch das komplexe System der Wasserstraßen und führen zu verschiedenen Siedlungen.
Ebbe und Flut verändern täglich die Landschaft, wobei große Flächen bei Niedrigwasser auftauchen und bei Hochwasser wieder verschwinden. Während der Monsunzeit schwellen die Flüsse stark an und das Delta wird zu einem noch größeren Labyrinth aus Wasser.
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