Ypern, Mittelalterliche Gemeinde in Westflandern, Belgien
Ypern ist eine Stadt in Westflandern, die sich entlang des Flusses Ieperlee erstreckt und von zahlreichen militärischen Gedenkstätten aus dem Ersten Weltkrieg umgeben ist. Die wiederaufgebaute Innenstadt zeigt Fassaden aus Backstein und einen großen rechteckigen Marktplatz mit öffentlichen Gebäuden aus dem Mittelalter, die nach schweren Zerstörungen rekonstruiert wurden.
Die Siedlung entstand im Mittelalter als Handelszentrum für Textilien und gewann durch den Tuchhandel rasch an Bedeutung. Während des Ersten Weltkriegs lag sie an der Front und wurde nahezu vollständig zerstört, bevor der Wiederaufbau in den folgenden Jahrzehnten erfolgte.
Der Name leitet sich vom Flüsschen Ieperlee ab, das durch die Stadt fließt und seit Jahrhunderten das Ortsbild prägt. Heute nutzen Einwohner die wiederaufgebauten Plätze und Straßen für Wochenmärkte und Veranstaltungen, die an die mittelalterliche Tradition anknüpfen.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, und viele Gedenkstätten liegen in der näheren Umgebung außerhalb des Zentrums. Wer mehrere Friedhöfe besuchen möchte, kann auf ein Fahrrad oder Auto zurückgreifen, da die Entfernungen zwischen den Anlagen variieren.
Unter den Stadtmauern und Plätzen verlaufen mittelalterliche Keller und Gänge, die während des Krieges als Schutzräume dienten. Manche dieser unterirdischen Bereiche sind heute zugänglich und zeigen Spuren beider Epochen, die das Stadtbild prägten.
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