Mauer von Geraardsbergen, Berg in Belgien
Die Muur van Geraardsbergen ist eine steile Kopfsteinpflasterstraße in einer belgischen Stadt, bekannt aus Radrennen. Der etwa 1 Kilometer lange Anstieg besteht aus groben Kopfsteinen mit Steigungen bis zu 13 Prozent und führt durch ein Waldstück zur Kapelle an der Spitze.
Die Strecke wurde seit Jahrzehnten in Radrennen wie der Tour von Flandern gefahren und gilt als legendärer Abschnitt in der belgischen Radsportgeschichte. Ihre Bedeutung wuchs, weil viele Rennsieger hier ihre Stärke unter Beweis stellten.
Die Muur ist seit Jahrzehnten ein Wahrzeichen der flämischen Radsportkultur. Einheimische und Besucher verbinden diesen Ort mit Geschichten von Rennfahrern und dem Stolz, eine historische Strecke zu bewältigen.
Der Aufstieg wird vom Stadtzentrum aus zugänglich und ist in trockenen Bedingungen einfacher zu bewältigen als wenn die Steine nass sind. Besucher sollten langsam fahren, das Gleichgewicht halten und lokale Regeln respektieren, besonders an den steilsten Abschnitten und bei Rennveranstaltungen.
An der Spitze steht eine kleine Kapelle aus dem 20. Jahrhundert, die auf einer noch älteren Kapelle aus dem 17. Jahrhundert basiert. Ein Aussichtspunkt dort zeigt weite Blicke über die Region, besonders bei klarem Wetter.
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