Kloster Ter Doest, Benediktinerabtei in Lissewege, Belgien
Ter Doest Abbey ist ein mittelalterliches Kloster in Lissewege bei Brügge und wird heute als Museum betrieben. Der beeindruckendste Bau ist eine riesige Scheune mit massiven Steinmauern, in der früher Getreide und andere Ernte gelagert wurden.
Das Kloster wurde 1175 gegründet und schloss sich später dem Zisterzienserorden an, wobei es zu einem Tochterhause der Ten Duinen Abbey wurde. Diese Verbindung zu einer größeren religiösen Organisation prägte seine Entwicklung und seinen Einfluss in der Region über Jahrhunderte.
Das Kloster war eng mit der Landgewinnung an der flandrischen Küste verbunden, und die Mönche betrieben Schafzucht sowie Wollhandel in der Region. Die Arbeit der Benediktiner prägte die Entwicklung dieser Gebiete nachhaltig.
Das Kloster liegt außerhalb von Brügge in einem ruhigen, flachen Gebiet, das am besten mit dem Fahrrad oder dem Auto erreichbar ist. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da die Anlage mehrere Gebäude und Außenbereiche zum Erkunden hat.
Ein norwegischer Bischof namens Thorfinn kam 1285 hierher, um Zuflucht zu suchen, nachdem er aus seiner Heimat vertrieben worden war. Er verbrachte seine restlichen Jahre im Kloster und hinterließ eine ungewöhnliche historische Verbindung zwischen Skandinavien und dieser flämischen Abtei.
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