Eau d'Heure lakes, Künstlicher Seenkomplex in Wallonien, Belgien.
Eau d'Heure ist ein System aus fünf verbundenen Stauseen in der wallonischen Region, das über Wälder und Hügel verteilt etwa 6 Quadratkilometer bedeckt. Die Wasserbecken reichen bis zu 43 Meter Tiefe und werden von Dämmen eingefasst, die Wanderwege und Aussichtspunkte entlang der Ufer bilden.
In den 1970er Jahren baute Belgien fünf Talsperren und ein Pumpspeicherwerk, um Strom zu erzeugen und Trinkwasser zu sichern. Das Projekt verwandelte mehrere Flusstäler in die größte künstliche Seenlandschaft des Landes, die Wasserkraft mit Freizeitnutzung verbindet.
Die Gewässer dienen der Region als Treffpunkt für Wassersport und Angeln, besonders an Wochenenden kommen Familien zum Segeln oder Wandern. Entlang der Ufer entstanden Freizeiteinrichtungen, die das ganze Jahr über Besucher anziehen und den ruhigen Charakter der bewaldeten Hügel mit lebhafter Aktivität verbinden.
Besucher können am Staudamm Plate-Taille geführte Besichtigungen buchen, die unterirdische Gänge und einen Aussichtsturm mit über 100 Meter Höhe umfassen. Die Ufergebiete eignen sich gut zum Wandern und Radfahren, mit markierten Wegen, die durch Wälder und entlang des Wassers führen.
Der Stausee nutzt Umkehrturbinen, die Wasser zwischen den Becken bewegen und dabei bis zu 400 Kubikmeter pro Sekunde verarbeiten. Diese Pumpspeichertechnologie erlaubt es dem Kraftwerk, Energie zu speichern und schnell Spitzenlasten im belgischen Stromnetz auszugleichen.
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