Berlaymont-Gebäude, Regierungsgebäude im Europaviertel, Brüssel, Belgien
Das Berlaymont-Gebäude ist ein modernes Bürogebäude im Brüsseler Europaviertel, das sich durch seine charakteristische kreuzförmige Gestalt mit vier ausladenden Flügeln auszeichnet. Das Gebäude erstreckt sich über 14 Stockwerke und bietet Platz für etwa 3000 Mitarbeiter, mit Konferenzräumen in den oberen Etagen sowie Restaurants und Studios im Untergeschoss.
Das Gebäude wurde zwischen 1963 und 1969 erbaut und ersetzte das ehemalige Berlaymont-Kloster an dieser Stelle. Seit 1967 dient es als Hauptsitz der Europäischen Kommission und prägt damit das Gesicht der europäischen Verwaltung.
Das Gebäude verkörpert den Sitz der Europäischen Kommission und ist daher ein Symbol für die Entscheidungsfindung der Europäischen Union. Tausende von Mitarbeitern arbeiten hier täglich an Politiken und Richtlinien, die die Mitgliedstaaten beeinflussen.
Das Gebäude befindet sich im europäischen Verwaltungsviertel und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen Arbeitsplatz handelt, daher sind Zutritt und Besichtigung an bestimmte Bedingungen und Anmeldeverfahren gebunden.
Das Gebäude durchlief von 1997 bis 2004 eine umfassende Renovierung, bei der die gesamte Struktur von Asbest befreit und mit moderner Technologie ausgestattet wurde. Diese aufwändige Sanierung war eine der größten Renovierungsprojekte ihrer Zeit.
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