Justizpalast, Justizpalast im Marolles-Viertel, Brüssel, Belgien
Der Justizpalast ist ein großes Gerichtsgebäude im Stadtteil Marolles in Brüssel. Das Bauwerk kombiniert verschiedene architektonische Stile und erhebt sich hoch über die umliegenden Straßen mit einer markanten Kuppel.
Der Bau begann 1867 unter der Leitung des Architekten Joseph Poelaert und wurde 1883 eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs beschädigten deutsche Kräfte das Gebäude erheblich, was umfangreiche Reparaturen erforderlich machte.
Der Name des Gebäudes verweist auf seine Funktion als höchstes Gericht Belgiens. Besucher sehen im Inneren Menschen in formaler Kleidung, die durch lange Korridore gehen und in verschiedenen Sprachen miteinander sprechen.
Der Komplex liegt in einem dicht bebauten Gebiet und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, besonders durch die nahegelegenen U-Bahn-Stationen. Von außen kann man die Architektur bewundern, aber Besucher sollten sich bei offiziellem Zutritt an die Öffnungszeiten halten.
Das Gebäude zeichnet sich durch seine kolossale Kuppel aus, die es unverkennbar macht und von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar ist. Die innere Raumaufteilung mit ihren enormen Hallen und Treppen beeindruckt Besucher durch ihre Ausmaße und das Gefühl von Macht und Autorität, das die Architektur vermittelt.
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