Huy, Mittelalterliche Gemeinde in Wallonien, Belgien
Huy ist eine Stadt in Wallonien, die sich entlang der Maas erstreckt, wo der Fluss auf die Hoyoux trifft und von Kalksteinfelsen umgeben ist. Das Stadtbild wird durch grüne Täler und mehrere historische Bauwerke geprägt, die an den Ufern und auf den umgebenden Hügeln verteilt sind.
Die Stadt erhielt 1066 als erste nordeuropäische Siedlung eine Stadtcharta vom Bischof Theodwin von Bayern. Dieses Dokument festigte ihre politische Stellung und machte sie zu einer wichtigen Handelsstadt entlang der Maas.
Die Kirche Notre-Dame prägt das Stadtbild mit ihrem großen gotischen Rosettenfenster, das nach dem Zweiten Weltkrieg mit abstrakten Mustern neu gestaltet wurde. Diese Fensterkunst zeigt, wie die Stadt ihre Vergangenheit bewahrt hat und gleichzeitig in die Moderne blickt.
Eine Seilbahn von 1957 verbindet die Festung auf den Klippen mit dem Stadtzentrum und bietet einen einfachen Zugang zur Aussicht von oben. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da das Ufergebiet und die Altstadt mit unebenen Pflastersteinen gepflastert sind.
Vier mittelalterliche Monumente prägen das Stadtbild besonders: ein alter Brunnen, ein Rosettenfenster, Überreste eines alten Schlosses und eine steinerne Brücke über die Maas. Diese vier Bauwerke sind tief in der lokalen Identität verwurzelt und erzählen zusammen die Geschichte der Stadt.
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