Menen, Gemeinde in Belgien
Menen ist eine kleine Stadt in der Provinz Ostflandern, die nahe der französischen Grenze liegt und von schmalen Strassen und alten Gebäuden geprägt wird. Die Stadt hat eine Markthalle, in der Bauern und Verkäufer frisches Gemüse und lokale Waren anbieten, sowie kulturelle Zentren wie das Museum 't Schippershof mit Werken der Künstlerin Yvonne Serruys.
Menen wurde früher von Befestigungen geschützt und wechselte mehrmals zwischen Belgien und Frankreich, besonders unter dem französischen König Ludwig XIV., als der Ingenieur Vauban die Stadt zu einer Festungsanlage entwickelte. Die Stadt erlitt im 18. Jahrhundert einen grossen Brand, was zu erheblichen Wiederaufbauten führte, aber sie behielt ihre Bedeutung als regionales Handelszentrum.
Menen trägt seinen Namen aus einer langen Vergangenheit von Handel und Austausch zwischen Belgien und Frankreich. Die Stadt wird von Einwohnern gepflegt, die Traditionen bewahren und regelmässig lokale Feste mit Musik und Essen veranstalten.
Die Stadt ist leicht zu Fuss zu erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahebeieinander liegen und die Strassen überschaubar sind. Es gibt gute Zugverbindungen und Buslinien nach anderen belgischen Städten und zur nahegelegenen französischen Grenze, was Menen zu einem praktischen Ausgangspunkt für die Erkundung der Region macht.
Menen machte 2015 international Schlagzeilen, als die Stadt beschloss, dass Verwaltungsbeamte nicht mehr Französisch sprechen würden und stattdessen auf Handzeichen angewiesen sein sollten. Diese ungewöhnliche Entscheidung zeigte die Bedeutung der sprachlichen Identität in der Region und zog weltweite Aufmerksamkeit auf die Stadt.
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