Museum für Naturwissenschaften Belgien, Naturhistorisches Museum im Europaviertel, Brüssel, Belgien.
Das Museum für Naturwissenschaften ist eine Institution mit ausgedehnten Sammlungen zur Erdgeschichte und Biologie in Brüssel. Die Ausstellungen sind auf mehreren Etagen organisiert und befassen sich mit Evolution, Fossilien, Mineralien und verschiedenen Lebensformen aus verschiedenen Zeitepochen.
Die Institution entstand 1802 als Brüsseler Museum und erhielt ihre heutige Form 1846, bereichert durch bedeutende Privatsammlungen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs die Institution und wurden Ausgrabungen durchgeführt, die Belgien in den Mittelpunkt paläontologischer Forschung stellten.
Das Museum spiegelt Belgiens lange Tradition der wissenschaftlichen Erforschung wider und zeigt, wie Fossilien und Mineralien über Generationen hinweg gesammelt wurden. Besucher können sehen, wie diese Sammlungen das Verständnis der Natur geprägt haben und weiterhin prägen.
Das Museum liegt in der Nähe der U-Bahn-Stationen Maelbeek und Schuman und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es gibt Führungen in mehreren Sprachen und Cafés vor Ort, um den Besuch angenehmer zu gestalten.
Das Museum beherbergt dreißig vollständige Skelette von Iguanodons, die 1878 in einem Steinkohlenbergwerk gefunden wurden, die weltweit größte Sammlung dieser Fossilien. Diese außergewöhnliche Entdeckung machte Belgien zu einem Zentrum der Dinosaurier-Forschung und prägt bis heute das Museum.
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