Watermael-Boitsfort/Watermaal-Bosvoorde, Gemeinde in Belgien
Watermael-Boitsfort oder Watermaal-Bosvoorde ist eine Gemeinde in der Brüssel-Hauptstadt-Region, die sich südöstlich erstreckt und teilweise vom Zonienwald bedeckt ist. Das Gebiet besteht aus Wohnvierteln mit alten Villen und modernen Häusern, durchzogen von grünen Parks, Bäumen und stillen Straßen.
Die Gegend hat ihre Wurzeln in der karolingischen Zeit mit einer Kirche, die möglicherweise aus dem 10. Jahrhundert stammt und im 12. Jahrhundert päpstlich anerkannt wurde. Später entwickelte sich Bosvoorde als Jagdgebiet für Herzöge und Kaiser, mit einem Jagdschloss neben dem Zonienwald, das mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde.
Der Ort trägt Namen, die seine landwirtschaftliche und jägerische Vergangenheit widerspiegeln - Watermael verweist auf Wasser und Mühlen, während Bosvoorde auf die Jagdgebiete hinweist. Heute nutzen Bewohner und Besucher die grünen Flächen für Spaziergänge und Treffen, wobei alte Kirchen und Häuser die Verbindung zur Vergangenheit bewahren.
Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bussen leicht zu erreichen, die Verbindungen ins Zentrum bieten und auch andere Teile Brüssels erschließen. Die Straßen sind breit genug zum Spazieren und Radfahren, und es gibt zahlreiche Parks und Grünflächen zum Ausruhen und Erkunden.
Der Ort beherbergt mehrere unter Denkmalschutz stehende Gebäude, darunter das alte Rathaus von 1845 und das Schloss Ter Coigne, die zusammen die reiche Geschichte bewahren. Der südliche Teil wird vom Zonienwald dominiert, einem ausgedehnten Waldgebiet, das bei Wanderern beliebt ist und die Gemeinde mit der Natur verbindet.
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