Villa van Buuren, Art-Déco-Museum in Uccle, Belgien.
Die Villa van Buuren ist ein Wohnhaus mit Museum in Uccle, das Möbel, Wandteppiche, Skulpturen und Gemälde vom 15. bis 20. Jahrhundert in ihren ursprünglichen Räumen zeigt. Die Sammlungen sind in den Zimmern so angeordnet, wie sie einst von der Familie bewohnt und genutzt wurden.
Das Haus wurde zwischen 1924 und 1928 von Architekten Léon Emmanuel Govaerts und Alexis Van Vaerenbergh im Stil der Amsterdamer Schule erbaut. David Van Buuren bezog das fertige Haus mit seiner Kunstsammlung und machte es zu seinem Lebenswerk.
Das Haus zeigt Kunstwerke von van Gogh, Ensor und anderen Künstlern der Expressionistenbewegung, die David Van Buurens Sammelleidenschaft widerspiegeln. Die Räume sind so arrangiert, dass man sieht, wie diese Werke tatsächlich im täglichen Leben der Familie hingen und verwendet wurden.
Das Museum ist mittwochs bis montags geöffnet und befindet sich in einem Wohngebiet von Uccle, das mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Besucher sollten bedenken, dass die Räume eng und persönlich wirken, da das Haus für eine Familie konzipiert wurde, nicht als großes Museum.
Der Garten wurde 1924 von Jules Buyssens angelegt und später 1960 von René Pechère erneuert, wobei er die Europa-Nostra-Auszeichnung für Denkmalschutz erhielt. Der Garten zeigt eine andere Seite der Sammelleidenschaft der Familie, da auch die Außenräume mit Sorgfalt gestaltet wurden.
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