René-Magritte-Haus, Biografisches Museum in Jette, Belgien
Das René-Magritte-Haus ist ein vierstöckiges Terrassenhaus in Jette, in dem der surrealistische Maler von 1930 bis 1954 lebte und arbeitete. Das restaurierte Wohngebäude zeigt mehr als 30 Original-Kunstwerke und persönliche Dokumente auf mehreren Ebenen.
Das Haus war sein Zuhause und Künstlerstudio während einer kreativen Phase seines Lebens, bevor es nach seinem Tod aufgegeben wurde. Die Umwandlung in ein Museum in 1999 folgte einer gründlichen Restaurierung, die sein Erbe für die Öffentlichkeit bewahrte.
Das Haus zeigt, wie Magritte und seine Frau Georgette täglich lebten und arbeiteten, mit Originaleinrichtungen wie ihrem Klavier im Erdgeschoss. Die Räume spiegeln die Verbindung zwischen seinem Privatleben und seiner Kunst wider, die er hier schuf.
Der Standort in der Rue Esseghem in Jette ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und das Gebäude ist über mehrere Treppen zu navigieren. Besucher sollten sich auf enge Räume einstellen, die das ursprüngliche Wohnumfeld widerspiegeln.
Das Haus war in den 1930er und 1940er Jahren Treffpunkt der Brüsseler surrealistischen Künstlergruppe, wodurch es sich zu einem Zentrum belgischer künstlerischer Experimente entwickelte. Diese Versammlungen fanden regelmäßig statt und beeinflussten die Kunstszene des Landes nachhaltig.
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