Hallescher Wald, Mischwald und Hasenglöckchenwald in Halle, Belgien.
Der Wald bei Halle ist ein gemischtes Waldgebiet mit etwa 550 Hektar Fläche, das zwischen zwei Flüssen liegt und Buchen, Anemonen und große Blaublockenfelder enthält. Das Gelände erstreckt sich über hügeliges Terrain mit verschiedenen Waldtypen und offenen Bereichen, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Pflanzen zeigen.
Während des Ersten Weltkriegs wurden die meisten ursprünglichen Bäume durch deutsche Streitkräfte entfernt, worauf ein großes Aufforstungsprogramm zwischen 1930 und 1950 folgte. Dieses Waldgebiet war einst Teil eines größeren Waldkomplexes, der sich über mehrere belgische Regionen erstreckte, bevor er fragmentiert wurde.
Der Wald ist heute ein Ort, wo Familien spazieren und sich in der Natur aufhalten, besonders während der Blütezeit wenn die violetten Blüten den Boden bedecken. Besucher kommen regelmäßig zurück, um die Veränderungen der Jahreszeiten zu beobachten und die Ruhe zwischen den Bäumen zu genießen.
Das Waldgebiet lässt sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln über den Bahnhof Halle und anschließende Busverbindungen erreichen, oder Besucher können in gekennzeichneten Parkplätzen an den Eingängen parken. Am besten besucht man das Gebiet bei trockenem Wetter und mit geeignetem Schuhwerk, da die Wege lehmig sein können.
Jedes Frühjahr verwandeln sich Millionen von Blauglockenblüten in einen violetten Teppich auf dem Waldboden und machen es zu einem der größten Blaublockenkonzentrationen in Belgien. Dieses natürliche Spektakel zieht regelmäßig Fotografen und Naturliebhaber an, die die kurze Blütezeit nutzen wollen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.