Abtei Dendermonde, Benediktinerkloster in Dendermonde, Belgien
Die Benediktinerabtei Dendermonde ist ein Kloster in der belgischen Stadt Dendermonde mit einer 1902 erbauten Kirche und mehreren Konventgebäuden. Diese Gebäude entstanden zwischen 1919 und 1924 und folgen der flämisch-neurenaissancistischen Bauweise mit ihren charakteristischen Stilmerkmalen aus dieser Periode.
Das Kloster wurde 1837 von Dom Veremundus D'Haens gegründet und setzte die Traditionen der Abtei Affligem fort, deren Gemeinschaft 1796 zerstreut wurde. Diese Kontinuität ermöglichte es, das benediktinische Leben in der Region nach einer Unterbrechung wieder aufzubauen.
Die Bibliothek des Klosters bewahrt eine Sammlung religiöser Manuskripte und Dokumente auf, die belgische Mönchstraditionen über die Jahrhunderte hinweg dokumentieren. Diese Bestände geben Einblick in das Alltagsleben und die Praktiken der benediktinischen Gemeinschaften in der Region.
Die Abteikirche bleibt fuer oeffentliche Gottesdienste zugaenglich und bietet Besuchern einen Ort zur Teilnahme am monastischen Rhythmus. Die gesamte Anlage erhielt 2003 den Status eines geschuetzten Denkmals, was ihre Bedeutung unterstreicht und zukuentige Besuche sichert.
Ein Brand 1914 zerstorte fast alle urspruenglichen Gebaeude mit Ausnahme der Kirche und erforderte den Wiederaufbau des gesamten Klosters. Dieser Wiederaufbau beschaffte die Gelegenheit, die Anlage in modernem Stil neu zu gestalten und sie an zeitgenoessische Beduerfnisse anzupassen.
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