Fort Aubin-Neufchâteau, Militärische Befestigung und Museum in Dalhem, Belgien.
Das Fort d'Aubin-Neufchâteau ist eine belgische Militärfestung in Dalhem, die im Rahmen der befestigten Stellung von Lüttich errichtet wurde und einen dreieckigen Grundriss mit mehreren Kampfblöcken, Artilleriestellungen und einem unterirdischen Gangnetz aufweist. Das Bauwerk besteht aus Stahlbeton und umfasst sowohl oberirdische als auch unterirdische Bereiche, die zusammen ein zusammenhängendes Verteidigungssystem bilden.
Das Fort wurde in den 1930er Jahren als Teil der belgischen Verteidigungslinie rund um Lüttich gebaut, um das Land gegen einen möglichen Angriff aus dem Osten zu schützen. Im Mai 1940 kapitulierte die Besatzung nach dem Einsatz einer deutschen Spezialwaffe, die den Widerstand unmöglich machte.
Das Fort liegt in der Wallonischen Region und ist für Besucher zugänglich, die das Innere einer belgischen Befestigung aus dem 20. Jahrhundert erkunden möchten. In den unterirdischen Gängen und Kampfblöcken sind noch originale Ausrüstungsgegenstände und Dokumente zu sehen, die zeigen, wie die Besatzung dort lebte und arbeitete.
Führungen ermöglichen es, sowohl die oberirdischen Anlagen als auch die unterirdischen Gänge zu besichtigen und mehr über die Funktionsweise der Anlage zu erfahren. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da einige Bereiche feucht und uneben sein können.
Die unterirdischen Gänge des Forts beherbergen heute Fledermauskolonien, die die feuchten und dunklen Räume als Winterquartier nutzen. Diese Tiere sind heute ein fester Bestandteil des Ortes und bei Führungen manchmal zu sehen.
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