Fort Aubin-Neufchâteau, Militärische Befestigung und Museum in Dalhem, Belgien.
Der Fort d'Aubin-Neufchâteau ist eine Militärbefestigung in Dalhem und besteht aus einer dreieckigen Anordnung mit mehreren Kampfblöcken, Geschützstellungen und unterirdischen Gängen, die sich durch die gesamte Anlage erstrecken. Die Struktur zeigt typische Merkmale der modernen Befestigungskunst aus dem frühen 20. Jahrhundert mit stabilen Betonkonstruktionen.
Die Anlage wurde in den 1930er Jahren als Teil der Befestigungsanlage von Lüttich errichtet und war als Verteidigungslinie gegen mögliche Aggression konzipiert. Sie wurde am 21. Mai 1940 übergeben, nachdem die Munition aufgebraucht war und die Besatzung der deutschen Übermacht nicht mehr widerstehen konnte.
Der Fort wird heute von Besuchern als Ort erlebt, an dem belgische Ingenieure ihre Fähigkeiten in Befestigungstechnik zeigten, mit erhaltenen Waffen und Dokumenten, die diese Handwerkskunst belegen. Die Räume erzählen von einer Zeit, in der Belgien seine Grenzen gegen mögliche Angreifer schützen wollte.
Besucher können an Führungen teilnehmen, um sowohl die oberirdischen Befestigungen als auch die unterirdischen Gänge zu erkunden und mehr über die Funktionsweise dieser Verteidigungsanlage zu erfahren. Es ist ratsam, geeignetes Schuhwerk mitzubringen, da einige Bereiche feucht und uneben sein können.
Die Anlage bietet heute einen Zufluchtsort für Fledermauspopulationen, die die unterirdischen Räume als ideale Lebensräume nutzen. Diese unerwartete Funktion zeigt, wie ein militärischer Ort zu einem Schutzort für Wildtiere geworden ist.
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