Kasteel van Horst, Renaissanceschloss in Sint-Pieters-Rode, Belgien.
Kasteel van Horst ist ein Renaissance-Schloss auf mittelalterlichen Grundmauern mit charakteristischen Staffelgiebeln und Kreuzbogenfenstern aus traditionellem Brabanter Backstein und Sandstein. Das Gebäude liegt am Rand eines Sees und zeigt die architektonischen Merkmale mehrerer Epochen.
Die erste schriftliche Erwähnung des Schlosses stammt aus dem Jahr 1263, als ein früher Bewohner namens Jan van Thunen seinen Namen in Jan van Horst änderte, um seine Verbindung zum Anwesen zu demonstrieren. Diese Namensänderung markiert den Beginn der Familie mit diesem Schloss.
Die Ovid-Halle zeigt sechs Deckengemälde aus Ovids Metamorphosen, die der Künstler Jan-Christian Hansche schuf und den Wohlstand früherer Bewohner widerspiegeln. Diese Kunstwerke geben Einblick in die Vorlieben und den Geschmack jener Zeit.
Der Zugang zum Schloss erfordert eine Zugfahrt von Brüssel oder Löwen nach Aarschot und dann die Busfahrt Nummer 10 zum Standort. Es ist ratsam, die Öffnungszeiten im Voraus zu überprüfen und sich auf längere Anfahrtszeiten vorzubereiten.
Das Schloss blieb seit 1658 praktisch unverändert und ist damit eines der wenigen belgischen Schlösser ohne Renovierungen oder Umbauten aus dem 18. oder 19. Jahrhundert. Diese Kontinuität macht es zu einem seltenen Beispiel für architektonische Stabilität über Jahrhunderte hinweg.
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