Deutscher Soldatenfriedhof Vladslo, Kriegsgräberstätte in Diksmuide, Belgien.
Der Deutsche Soldatenfriedhof Vladslo ist eine Begräbnisstätte in Flandern für Gefallene des Ersten Weltkriegs. Die Grabsteine aus belgischem Granit stehen in Reihen; dazwischen liegen Gruppen von Sandsteinkreuzen. Am Eingang kniet das Figurenpaar „Trauerndes Elternpaar“ von Käthe Kollwitz auf zwei Steinsockeln, der Mann mit verschränkten Armen, die Frau vorgebeugt und verhüllt.
Die Friedhofsstätte wurde während des Ersten Weltkriegs gegründet, als Deutsche in großer Zahl in den Schlachten Flanderns fielen. Nach dem Krieg wurden Gräber von kleineren Begräbnisstätten hier zusammengetragen.
Die Bronzefiguren von Käthe und Karl Kollwitz knien auf Sockeln aus belgischem Granit; 1958 wurden sie vom Friedhof Esen-Roggeveld hierher versetzt. Der Blick des Vaters ist auf das Grab des Sohnes Peter gerichtet, der im Oktober 1914 fiel und in Block 3, Grab 29 liegt. Kollwitz arbeitete von 1914 bis 1932 an der Gruppe; eine dritte, Peter darstellende Figur war geplant, wurde aber nie ausgeführt.
Der Friedhof ist öffentlich zugänglich und bietet ausreichend Platz zum Gehen und zur Betrachtung. Das Gelände ist eben und gut gepflegt, sodass ein Besuch zu jeder Jahreszeit möglich ist.
Der Friedhof birgt 25.645 Soldaten, doch nur Peter Kollwitz, gefallen im Oktober 1914, hat ein namentlich gekennzeichnetes Einzelgrab in Block 3, Grab 29. Die Skulptur seiner Mutter Käthe, Trauerndes Elternpaar, stand ab 1932 in Esen-Roggeveld und wurde 1958 hierher versetzt. Die Gesichter der Figuren tragen die Züge von Käthe und Karl Kollwitz.
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