Pont-barrage de Monsin, Brücke und Staudamm an der Maas in Lüttich, Belgien
Der Pont-barrage de Monsin verbindet eine Straßenbrücke mit einer Stauwehranlage für die Maas. Die Konstruktion vereint die Fahrbahn für den Verkehr oben mit Schleusenöffnungen darunter, die den Wasserdurchfluss regulieren.
Die Arbeiten begannen 1928 und das Bauwerk wurde 1930 eingeweiht, wobei die Stahlkomponenten vom lokalen Unternehmen Cockerill stammten. Nach Beschädigungen im Mai 1940 während der Belgischen Schlacht wurde es repariert und ist seitdem ständig in Betrieb.
Die Brücke wurde zur Zeit der Lütticher Weltausstellung von 1930 gebaut, die die Stadt als Industriestandort präsentierte. Sie steht für den Stolz der lokalen Ingenieurskunst und zeigt, wie Lüttich sich damals modernisieren wollte.
Die Brücke verbindet die Stadtteile Jupille und Sclessin und führt zum Hafen von Lüttich. Sie ist von der Straße aus einsehbar und leicht zu erreichen, mit guten Aussichtspunkten vom Fluss aus für Besucher, die die Struktur beobachten möchten.
Die Stahlkomponenten stammen von der lokalen Metallurgie-Fabrik Cockerill, die damals einen bedeutenden Arbeitgeber in der Region darstellte. Diese industrielle Partnerschaft zeigt, wie das Projekt eng mit Lüttichs Wirtschaftsgeschichte verflochten war.
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