WieMu - Wielermuseum Roeselare, Radsportmuseum in Roeselare, Belgien
KOERS ist im Arsenaal untergebracht, dem ehemaligen Feuerwehrarsenal, das zwischen 1899 und 1902 am Polenplein errichtet wurde. Die Fassade aus hellgelbem Backstein mit grauen Steinprofilen, das gestufte Schieferdach mit einem kleinen vergoldeten Standbild auf dem Mittelgiebel und die goldenen Buchstaben „KOERS.“ über dem bogenförmigen Haupteingang sind von der Straße aus zu sehen. Im früheren Festsaal steht die Fahrradsammlung, von der Laufmaschine und dem Veloziped über das Hochrad bis zum modernen Rennrad, ergänzt durch ein offenes Depot historischer Rennräder.
Das Museum entstand 1985 als Radsportabteilung des Stedelijk Museum in Roeselare, wo alte Fahrräder und Sommerausstellungen gezeigt wurden. 1998 wurde es als Nationaal Wielermuseum im ehemaligen Feuerwehrarsenal am Polenplein eröffnet. 2010 in WieMu umbenannt, erhielt es 2018 nach einer Restaurierung von 2015 bis 2018 den Namen KOERS.
Der Name KOERS ist das niederländische Wort für Radrennen, der frühere Name WieMu stand für Wielermuseum. Der alte Festsaal heißt heute Zaal van de Wereldkampioenen und erinnert an vier lokale Weltmeister: Jean-Pierre Monseré, Benoni Beheyt, Patrick Sercu und Freddy Maertens. Seit 2012 gibt das Museum die jährliche radsportgeschichtliche Zeitschrift Etappe heraus.
Das Museum befindet sich im Arsenaal am Polenplein, zusammen mit der Touristeninformation der Stadt und dem Vrijheidspunt; das Museumscafé heißt KOERSkaffee. Das Gebäude wurde von 2015 bis 2018 restauriert und am 8. September 2018 wiedereröffnet. Der frühere Festsaal beherbergt die Fahrradsammlung, und ein offenes Depot zeigt die meisten historischen Rennräder.
Ein Saal ist dem lokalen Rennfahrer Jean-Pierre Monseré gewidmet, der 1971 während eines Rennens starb. Seine persönlichen Gegenstände und Artefakte halten sein Andenken lebendig.
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